ANGE DA COSTA - Pop, Soul, Afrobeat            ANGE DA COSTA
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Ange da Costa - Pop, Soul, Afrobeat
ANGE DA COSTA
Berlin/Angola
Pop, Soul, Afrobeat
 
 
  Dave Appel:Schlagzeug, Cajon
  Georg Wende:Bass
  Joseph Odugu:Keys
  Regis Molina:Sax, Percussion
Ange da Costa:Gesang
Dana Shanti:Backing-Gesang
Anna Hanking Evans:Backing-Gesang
Torsten Beckmann:Akustik-, E-Gitarre
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Compilations:

Congo Crew ‘premiere etape’
2005

Jikens, Corason production

2005

Afrolution Vol.1

Afrolution (MP MEDIA)
2006

Suzanne Kemmler alias somatic Dreiklangdimensionen
Stufe 1
2006

Rhymes 4 Creation / Music For Education
Africa Rise Project
2008

LMNZ – Worldwide Rap
2010

Ange da Costa - Pop, Soul, Afrobeat
ENGLISH VERSION
Aha, wieder ein neuer Weltmusiker. Das könnte der erste Eindruck sein, den man hat, wenn man kurz in einen der Songs von Ange da Costa reinhört. Und man liegt auch gar nicht so falsch mit dieser allmählich verstaubten Schublade. Denn Ange wird dieser Kategorie auf seine eigene Art und Weise gerecht. Geboren in Angola, aufgewachsen im Teutoburger Wald, Studium in London und Paris und jetzt in Berlin wohnhaft. Da bleiben unterschiedlichste kulturelle Einflüsse nicht aus. Er bringt Welten zusammen, anstatt in nur einer zu verharren.
Ange da Costa - Pop, Soul, Afrobeat
Ange da Costa - Pop, Soul, Afrobeat
Es ist der Sound eines „Engels“, der mit seiner starken aber hin und wieder auch zerbrechlichen Stimme seiner Seele freien Lauf lässt. Seine Musik kann unbeschwert und leicht sein, funky und direkt, aber auch tiefgründig und voller Soul sowie kämpferisch und nachdenklich.

Bei seinen Konzerten öffnet er seine großen Flügel und lädt den Zuhörer ein, ihn auf seiner Reise vom Herzen Afrikas bis in die urbane Welt Europas zu begleiten. Diese Reise startet bei kongolesischen Künstlern wie Simaro Lutumba und Rocherau Tabu Ley, macht einen Zwischenstopp in der Karibik bei den Ikonen Bob Marley und Peter Tosh, schaut vorbei bei politischen Singer/Songwritern wie Tracy Chapman oder in verrauchten Jazz-Bars. Er lässt sich aber auch nicht vom rauen US-HipHop oder dem modernen R&B abschrecken.

Dabei beschränkt er sich nicht nur auf eine Sprache: Er verfasst seine Songs auf Französisch, Englisch, Deutsch und Lingala (wird vor allem im Kongo und im Süden Angolas gesprochen). Dadurch entsteht eine Authentizität, die man nur selten findet.

Letztendlich trifft der Begriff Originalität am besten auf Ange da Costa zu, insbesondere bezogen auf seine energiegeladene Bühnenshow und seine einzigartigen Outfits – Merkmale eines wahren Künstlers, der gleichermaßen die Ohren und die Augen stimuliert. Das kann man entweder in ausgewählten Berliner Clubs erleben oder wie vor kurzem auf dem „Lake of Stars“-Festival in Malawi erleben, wo er neben Größen wie den Londoner Punk-Soulern Noisettes, dem aus Simbabwe stammenden Oliver „Tuku“ Mtukudzi oder Peter Mawanga aus Malawi auf der Bühne stand.

Seine Vielschichtigkeit hat auch einige nationale und internationale Künstler auf ihn Aufmerksam gemacht, was bereits zu zahlreichen Kollaborationen geführt hat. Dazu gehören beispielsweise die kalifornischen Hip-Hopper/Rocker von Flipsyde, der Berliner Rapper Jolez-Bo oder die kongolesische Soukous-Legende Papa Wemba.

Anges aktuelles Projekt trägt den Namen „1884“, welches sich musikalisch mit der Berliner “Kongokonferenz“ auseinandersetzt, die die Grundlage für die Aufteilung Afrikas in Kolonien bildete. Es ist eine Zusammenarbeit mit dem aus Ghana stammenden Musiker Jonas B. Hammond und der in Berlin ansässigen „Werkstatt der Kulturen“.

Wer ehrliche Musik mag, wird Ange da Costa lieben, denn er bringt Wärme, wenn es kalt ist.
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