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Trio Fado "Com que voz" 2005
Trio Fado "á espera do verão" 2006
Trio Fado "portolisboa" 2008
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| Musiker | |  |
Maria Carvalho: Gesang |  |
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Maria Carvalho wuchs zusammen mit fünf Geschwistern in einem Dorf nahe Porto auf. Damals war in Portugal sowohl traditionelle, als auch Popmusik fester Bestandteil des Alltags. Singen war eine natürliche Form des Ausdrucks der Menschen. Um der Enge der Verhältnisse zu entgehen nahm Maria nach der Schulzeit Au-Pair-Stellen in London und Paris an, bis es sie schließlich nach Berlin verschlug, wo sie bis heute lebt. Hier bekam sie auch ihren Sohn Lucas, die - wie sie sagt - schönste Erfahrung ihres bisherigen Lebens. Mit der Zeit wurde die Sehnsucht nach Portugal immer stärker. |  |

Maria Carvalho: Gesang |  |
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Durch die Begegnung mit António de Brito, der schon länger in Restaurants und bei Festen portugiesische Lieder sang, fand auch Maria Carvalho eine Möglichkeit, durch den Fado-Gesang die Verbindung zu ihrer Heimat aufrecht zu erhalten. Wenn sie beim Singen die Augen schließt, läßt sie die Bilder der Erinnerung passieren und das Publikum durch ihren Gesang daran teilnehmen. | |
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António de Brito:
Gitarre, Gesang |  |
| António de Brito singt seinen Fado schon seit Anfang der 90er Jahre in den portugiesischen Restaurants Berlins. Er intoniert mit starkem und rauchigem Temperament die männliche Version des Fado. |  |

António de Brito: Gitarre, Gesang
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Daniel Pircher: Gitarre |  |

Daniel Pircher: Gitarre |  |
Daniel Pircher wurde in Berlin geboren und zog mit zehn Jahren nach Portugal und erlernte dort mit elf Jahren das spielen der Gitarre. Drei Jahre später gründete er seine erste Rockband mit der er ausschließlich eigene Lieder spielte und sang. Im gleichem Alter spielte er außerdem den Bass für die Plattenproduktion seines Vaters Armin Pircher ein (Amor Perfeito), der sich damals ebenfalls sehr mit der portugiesischen Musik beschäftigte. Dieser Einfluß führte dazu, daß auch an seinem Sohn die portugiesische Musik nicht spurlos vorbeigegangen ist. So zog es Daniel trotz diverser Rock und Pop Formationen letztendlich zur portugiesischen Musik und er formierte 1996 die Gruppe "Filhos da madrugada", in der er klassische Gitarre spielte.
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Ab Sommer 1998 fing er an, sich intensiv mit der mongolischen Musik zu beschäftigen und erlernte den traditionellen Obertongesang. Zur gleichen Zeit hatte er ein kleines Label, produzierte elektronische Musik und veröffentlichte diverse Techno-Sampler. 2000 begann er neben der klassischen auch die portugiesische Gitarre zu spielen, welche er in der 2001 gegründeten Gruppe Fado Incorporated aus der dann später das Trio Fado entstand, zum Einsatz brachte. Im gleichem Jahr gründete er auch, als Sänger und Gitarrist zusammen mit dem Cellisten Benjamin Walbrodt, die Gruppe Extravagante und präsentiert ein Programm mit facettenreichen Eigenkompositionen und Interpretationen diverser Stücke von José Afonso sowie anderen portugiesischen Komponisten.
2003 entstand die Gruppe Terrakottonium, in welcher neben mit Filzschlägeln geschlagenen Kretanischen Tonkrügen, die in einem 4m2 großen und 3m hohen Metallgerüst hängen, sein Obertongesang im Vordergrund steht. | |
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Benjamin Walbrodt: Cello |  |

Benjamin Walbrodt: Cello |  |
Benjamin Walbrodt verlangte schon in seinem 5.Lebensjahr nach einem Cello und bekam daraufhin nicht nur eben solches, sondern auch noch zusätzlich Violoncellounterricht. Er studierte Violoncello im Hauptfach an der Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber" in Dresden und am Konservatorium "Nikolai Rimskii-Korsakov" in St. Petersburg und schloß mit einem Orchesterdiplom ab. Er arbeitete im klassischen Sinfonie-Orchester des Schleswig-Holsteinischen Landestheaters. Doch Klassik allein macht nicht glücklich! So trat der Cellist neben seinen Klassik-Engagements in allen denkbaren Formationen und Stilrichtungen auf: |  |
Solo, im russischen Folklore-Duo mit Juri Sosnovski, mit der Jazz-Funk-Band und Metal-Formation, einer Art Country-Blues-Band, in der Dreigroschenoper mit Shelly Kupferberg, mit dem Melodiaorchester Dresden (einem 30er Jahre Schlagerorchester), im Free-Jazz, in Gospel-Formation, einer Tango- und einer Tori Amos-Coverband, in Tanztheater-Produktionen, Film- (z.B. "Schnapphahn und Kallaputschni" von Thilo Schimenz) und Fernsehproduktionen des Kroatischen Rundfunks beim upbeat Insel-Festival auf Hvar, oder mit diversen Neue Ernste Musikensembles oder Kammerorchestern.
Er unternahm Konzerttourneen nach Israel, Schweiz, Italien und mit über 1000 Cellisten beim Cellissimo Grandissimo für ein Erdbeben-Benefizkonzert in Kobe nach Japan, an dem auch Ehemalige der Zwölf Cellisten der Berliner Philharmoniker teilnahmen. Die dabei entstandenen Einflüsse bereicherten stetig und nachhaltig seinen Stil und seine Ideen. Seine Musikproduktionen für Kinder: "Barbar, der kleine Elephant", "Karneval der Tiere", "Die kleine Gitarre" erschien im "Kein Tag ohne Musik Verlag", Hamburg.
Das Verlangen nach dem Musikerlebnis schlechthin, ließ ihn dann auf Daniel Pircher treffen. Durch die Gründung des Extravagante-Duos wurden die Einflüsse kanalisiert und neue Varianten möglich. Das Ergebnis: Klangfreude pur und ein besonderer Hang zum Ausdruck eines extravaganten Lebensgefühls. Eine Kostprobe davon bietet die CD mit der wunderbaren Erzählung von Jorge Amado "Der Gestreifte Kater und die Schwalbe Sinha" (erschienen im PATMOS Verlag), zu der die Gruppe Extravagante zusammen mit Maria Carvalho die Musik einspielte. Auf einer weiteren CD "In dieser einen stillen Nacht", begleitet Benjamin Walbrodt mit dem Cello Geschichten und Gedichte, die von Petra Kelling, Dieter Mann, Otto Mellies, Ulrich Mühe und Otto Sander erzählt werden.
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 |  | Weitere Informationen zu Trio Fado | |
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