TRIO FADO portugiesischer Fado

Trio Fado · portugiesischer Fado

Wenn man sich innerhalb der Ethnomusik auf die Suche nach dem musikalischen Ausdruck der Portugiesen begibt, findet man an erster Stelle den Fado: eine urbane und gefühlsbetonte Musik, reich an Melancholie und Sehnsucht.

Trio Fado spielt diese Musik mit großer Hingabe und entführen das Publikum in das alte Lissabon, das durch die portugiesische Sehnsucht und Melancholie in den Liedern erlebbar wird.

Die Musiker des Trio Fado verbinden die Stadt Berlin, in der sie wohnen, mit Portugal, ihrer gemeinsamen Heimat. Maria Carvalho taucht mit ihrem sehnsuchtsvollen Gesang in die tiefsinnigen Lieder des Fado ein. António de Brito intoniert mit starkem und rauchigem Temperament die männliche Version des Fado. Daniel Pircher, ein Österreicher, der in Portugal zur Schule ging, erzeugt auf seiner zwölf-saitigen Guitarra Portuguesa den für den Fado berühmten und unverzichtbaren Klang, der die Gesangsstimmen umschmeichelt.

Mit seinen Cello-Arrangements gibt der das „vierte Trio-Mitglied“ Benjamin Walbrodt dem Fadoabend seine klassische Note. Das Trio Fado interpretiert mit eigenen Arrangements berühmte Fados verschiedener Epochen. In ihren Kompositionen und Texten behält die Gruppe die alte Form des Fados und verstärkt sie durch den Einfluss der musikalischen Erfahrungen der Musiker. Die Vielfalt der Instrumentierung und die lyrischen Anklänge der Texte bereichern die urige, ursprüngliche Form des Fados.

Geschichte

1999 bildete sich die Gruppe Trio Fado in Berlin. Sie spielte zunächst in verschiedenen portugiesischen Restaurants, trat aber bald in Berliner Konzertsälen auf, im Haus der Kulturen der Welt, in der Werkstatt der Kulturen, in der Passionskirche und der Hochschule der Künste und im Ibero-Amerikanisches-Institut. Radio Multikulti (Rbb-Berlin) wurde auf das Trio Fado und ihren wichtigen Beitrag für die Verbreitung der portugiesischen Musik aufmerksam und strahlte mehrere Sendungen aus, in denen es das Trio Fado live vorstellte.

2002 belegten António de Brito und Maria Carvalho den 2. und 3. Platz in einem Wettbewerb, in dem in Deutschland lebende Fadosänger präsentiert wurden. Im gleichen Jahr zeichnete das portugiesische Internationale Fernsehen ein Trio Fado – Konzert in Berlin auf. Die Sendung wurde europaweit ausgestrahlt. Im Januar 2005 brachte Trio Fado seine erste CD mit dem Titel „Com que voz“ heraus.

Ein erstes Gastspiel außerhalb Deutschlands gab die Gruppe 2005 in Armenien. Sie spielte dort fünf Konzerte. Das Fernsehen lud die Gruppe für einen Live- Beitrag ein. Radio Yerevan sendete die CD von Trio Fado, das als erste Gruppe diese portugiesische Musik in Armenien live vorgestellt hat.

Im Februar 2006 war Trio Fado in 22 Städten in Nordrhein-Westfalen auf Tour. Im April wurde Trio Fado für das Abendbegleitungsprogramm der Ausstellung „Melancholie“ in der Nationalgalerie in Berlin, engagiert. Im Juli war die Gruppe in Süditalien, wo sie mit internationalen Worldmusic-Künstlern bei dem Festival „la Ghironda“ aufgetreten ist. Später war Trio Fado im Weltmusikwettbewerb „Creole“ in Berlin einer der Finalisten aus 109 Gruppen. Inzwischen sind ihre Konzerte in Österreich, Schweiz, Italien und anderswo geschätzt.

TRIO FADO | portugiesischer Fado (Portugal, Berlin)

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Konzerte
München – Lisboa-Bar • Berlin – Werkstatt der Kulturen, Passionskirche, Skulpturengarten, Admiralspalast, Monbijoupark, Ufa Fabrik, Tertianum Residenz, Philharmonie Kammermusiksaal, Teehaus im Englischen Garten • Braunschweig – Centro Português • Düsseldorf – Tanzhaus • Paderborn – Kulturwerkstatt • Bad Salzungen – Kunsthaus Haunscher Hof • Schweiz, Luzern – Ilge-Saal, Arbon – Kulturcinema, Bern – Sommernachtsträume • Wolfsburg – Kunstmuseum • Osnabrück – Blue Note • Krefeld – Sardinhada • Hamburg – Kulturkirche Altona, Carls an der Elbphilharmonie • Köln – Bühne der Kulturen • Cuxhaven – Restaurante Costa Nova • Jena – Jenaer Stadtkirche • Oldenburg – Theater Laboratorium • Potsdam – Al Globe, Waschhaus, Theaterschiff o Stuttgart – Schloss Rosenstein • Hamburg – Museum für Völkerkunde, Ernst Barlach Haus, Jenisch Park • Österreich, Wien – Sargfabrik, Linz – Brucknerhaus • Russland, Khabarovsk – Ufa, Ekaterinburg – Philharmonic Hall • Krefeld – Kulisse • Speyer – Alter Stadtsaal • Hannover – Nazarethkirche • Münster – Pumpenhaus • Luxemburg – Cube 521

Festival

Berlin – Neue Nationalgalerie • Regensburg – 3. Klangfarben Festival • Polen/Slubice – Collegium Polonicum • Osnabrück – Festival Musica Viva • Zentendorf – Kulturinsel Einsiedel • Hannover – Masala Festival

Pressestimmen

„Maria Carvalho fasziniert mit ihrer Art, den Fado zu singen. Sie nimmt ihm die Schwermütigkeit. Ja sie verbreitet eine eigenartige Leichtigkeit, wenn sie mit ihrer zarten und dann im nächsten Augenblick kräftigen Stimme singt … stets voller Gefühl für das, was sie singt.“ Rheinische Post, Silvia Ruf-Stanley, Kempten, 2006

„Lebendig, erotisch und ganz natürlich … Spitzenklasse ihrer Zunft … Publikum war fasziniert“ Norbert Göbbel, Westdeutsche Zeitung 2006

„Trio Fado begeisterten … fünf Zugaben und nicht enden wollender Applaus sprechen für sich“ Westfälische Nachrichten, 10.02.2006

„…ein großartiges Konzert … die musikalische Poesie der Gruppe schwappte auf das Publikum über … neben heftigem Applaus auch Jubelschreie … Trio Fado waren mehr als überzeugend. Thomas Schmitz, Ahlener Zeitung 2006

„… Leidenschaft des Loslassens … die Besucher erlebten einen begeisternden Fado-Abend … die dunkel-warme, sehnsuchtsvolle Stimme Maria Carvalhos zog ab dem ersten Takt alle in ihren Bann – dazu hatte sie im Trio Fado außergewöhnlich intensive Unterstützung …“ Westfälischer Anzeiger 2006

„So frenetischen Beifall und Bravo-Rufe dürfte das ehrwürdige Gemäuer noch nicht erlebt haben, wie nach dem Verklingen der letzten Töne von Trio Fado. (…) Hatte das Trio Fado mit seinem Auftritt an sich schon viele neue Fans hinzu gewonnen, so setzte Daniel Pircher mit seinem Vortrag noch eins drauf. Nicht nur, dass er seiner portugisischen Gitarre ganz wunderbare Laute entlockte. Bei einem Titel – im schwierigen Obertongesang interpretiert- bei dem ihn dunkler Celloton und de Britos Gitarre begleiteten, war die Zuhörerschar ganz verzückt und brach in Begeisterungsstürme aus.“ Oder-Spree Journal, MOZ Juni 2007, Waltraut Tuchen

„… riss die Gäste förmlich von ihren Stühlen, hatten sie derartiges vorher noch nie gehört.“ Cuxhaven Kurier – Februar 2008

„…De Brito entpuppte sich aus als ausgezeichneter Sänger (…) eine Klasse für sich war Daniel Pircher an der portugiesischen Gitarre. Klanglich transparent und unerhört leichtfüßig zauberte er die Melodien aus den Saiten und outete sich in einem Stück auch als Obertonsänger“ Luzerner Zeitung , 2008 von Pirmin Bossart

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